Haltung

 

 

.Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Frettchen zu halten. Bei jeder der Haltungsformen ist das wichtigste Kriterium der Platz, denn davon brauchen Frettchen eine Menge. Sie sind äußerst agile spielfreudige Tiere, die in kleinen Käfigen verkümmern würden.

Wichtig:
Egal ob Innen- oder Außenhaltung; Frettchen brauchen mehrere Stunden Auslauf und Beschäftigung am Tag! Spielen und Kuscheln fördert das gute Verhältnis zwischen Tier und Halter und ist für die Gesunderhaltung besonders wichtig

 

Bei der Innenhaltung kann man zwischen drei Optionen wählen; ein großzügiger Käfig, freie Wohnungshaltung oder ein eigenes Frettchenzimmer.

Der Käfig sollte für ein Pärchen eine Grundfläche von 2 m2 haben. Es empfiehlt sich hierfür einen großen Kleiderschrank o.ä. um zubauen. Die Etagenhöhe sollte 60 cm nicht unterschreiten, damit sich auch ein ausgewachsener Rüde noch aufrichten kann. Der Käfig sollte abwechslungsreich und gemütlich eingerichtet werden und für jeweils 1 Toilette pro Etage Platz bieten.

Die Etagen werden der Hygiene wegen gefliest oder mit PVC beklebt. So kann kein Urin ins Holz ziehen und das Reinigen wird erheblich erleichtert. Die Ebenen werden mit Röhren oder nicht allzu steilen Treppen verbunden, um Unfälle durch herunterfallen zu vermeiden.

Natürlich kann man den Frettchen auch ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellen. Dieses wird ebenfalls ideenreich und gemütlich eingerichtet und bietet den Frettchen jederzeit die Möglichkeit herumzutollen, auch wenn Herrchen und Frauchen nicht daheim sind.

Bei freier Wohnungshaltung muss besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt werden. Frettchen sind neugierig und arglos, sodass in einer ungesicherten Wohnung viel passieren kann. Medikamente, Putz- und Nahrungsmittel müssen außer Reichweite aufbewahrt werden. Steckdosen bekommen Kindersicherungen und Blumen sowie Dekoartikel bringt man am besten in Sicherheit.

Da Frettchen gerne klettern, empfiehlt es sich, offene Regale ebenfalls abzusichern. Bei dieser Haltungsform ist es wohl unabdingbar seine gesamte Wohnung mit reichlich Toiletten zu dekorieren und darauf zu hoffen, stubenreine Frettchen zu haben.

 


Ein Gehege sollte mindestens 6 m2 für ein Pärchen bieten und wetterfest gebaut sein. Um Zugluft und nasse Pfoten bei Regen oder Schnee zu vermeiden, empfiehlt es sich, drei Seiten geschlossen zu bauen.

Besonders wichtig ist punktgeschweißtes Vulkangitter zu verwenden! Einfacher Kaninchendraht ist zu wenig, um Frettchen am ausbrechen und andere Tiere am eindringen zu hindern.

Für den Winter müssen gut isolierte Schlafboxen (Holz/Styropor/Holz- Konstruktion) zur Verfügung gestellt werden. Diese werden mit reichlich Decken aus gepolstert. Da sich die Frettchen größtenteils im Gehege aufhalten, muss viel Abwechslung und genügend Spielzeug geboten werden.

Frettchen in Außenhaltung sollten keinesfalls im Winter in die Wohnung geholt werden. Drinnen schwitzen sie und erkälten sich, wenn sie wieder nach draußen müssen. Eine beheizbare Tränke verhindert, dass Wasser bei Minusgraden gefriert.

 

Seit September bewohnen unsere Frettchen nun ganzjährig das große Aussengehege und fühlen sich pudelwohl.

 

 

Die Inneneinrichtung wird aber bestehen bleiben für eventuelle Abgabetiere oder Krankheitsfälle.

 

Ein zukünftiger Welpenplatz wird geplant.

 





Käfig